Liebe Genossinnen und Genossen

Liebe Freundinnen und Freunde des 1. Mais

 

Opfikon, Dübendorf, Wädenswil, Wallisellen, Adliswil, Kloten, Bülach, Uster, Winterthur, Zürich, aber natürlich auch in Meilen, Männedorf und Stäfa, überall dort und in vielen anderen Gemeinden ist die Linke auf dem Vormarsch. Auch ohne den sogenannten No-Billag Effekt!

 

Die Gemeindewahlen zeigen es, wir gewinnen und zwar auf der ganzen Linie! Wir holen Sitz um Sitz in der Legislativen und in der Exekutive. Die SP ist jetzt die Partei mit den meisten politischen Sitze im Kanton Zürich. Und dieser Gewinn, und das ist das Schöne daran, ist nicht auf Kosten von Grün gegangen!

 

Man hat fast ein bisschen das Gefühl es kommt Schwung in die Bewegung. Und ich persönlich bin so optimistisch wie schon lang nicht mehr! Aber diesen Schwung der lokalen Wahlen müssen wir aber nicht nur in die Gemeinden, sondern auch in den Kantons- und Regierungsrat mitnehmen und in den National- und Ständerat! Dieser Wahlkampf fängt jetzt schon bald an. Nach der Wahl ist vor der Wahl!

 

Und es gibt noch viel zu tun in diesem Kanton und in diesem Land. Eins der Probleme haben wir heute zum Thema: Lohnungleichheit! Ich war im Sommer mit einem JSVPler auf einem Podium. Er ist Wirtschaftsprüfer und hat steif und fest behauptet, er habe ganz viele Geschäftsbücher studiert und habe keine Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau gefunden. Das bedeutet für uns eigentlich zweierlei: Erstens, er hat keine Ahnung und kennt die Fakten nicht. Frauen verdienen immer noch bedeutend weniger als Männer für die gleiche Arbeit. Zweitens, und das ist das Wichtigste: in den Köpfen der Leute ist Lohnungleichheit als Problem nur bedingt vorhanden. Oder besser gesagt: In den Köpfen der Männer ist das Problem nur bedingt vorhanden. Denn ich bin der gleichen Meinung wie der abgetretene Nationalrat Tim Guldimann. Er hat in seiner Abschiedsrede gesagt: „Das Problem der Geschlechterungleichheit ist ein Problem der Männer.“ In den Köpfen von uns Männern muss sich etwas ändern, damit sich auch real etwas verändert. Denn die Frauen haben es schon lange begriffen, es lohnt sich, einmal mehr, dass wir auf sie hören.

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

packen wir die grossen Aufgaben die auf uns zukommen an

– miteinander und geeint –

Dann haben wir Erfolg!

Dann gewinnen wir!

Dann sorgen wir für einen Kanton für Alle statt für Wenige!

 

Ich wünsche euch einen schönen, kämpferischen und erfolgreichen 1. Mai!

Begrüssungsrede 1. Mai Feier Bezirk Meilen 2018