Bildung

Für mich ist klar, eine starke Bildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Doch Pauschalkürzungsanträge der Bürgerlichen im Kantonsrat sind keine Seltenheit, vor allem auch in der Bildung. Ich würde mich gegen jegliche solchen Kürzungen wehren, für eine gute Bildung muss Geld in die Hand genommen werden.

Ebenso muss garantiert werden, dass jede und jeder im Kanton Zürich die gleichen Chancen bekommt was die Ausbildung betrifft. Es kann nicht sein, dass im Kanton das Portemonnaie bestimmt welche Schule oder Lehre jemand machen kann. Dazu werde ich mich einerseits für die Beibehaltung und Verbesserung des Stipendienwesens und andererseits für die Abschaffung der Studien- und Schulgelder einsetzen. Dies beinhaltet nicht nur die Studiengebühren an der Universität sondern, auch an Fachhochschulen und Berufsschulen muss garantiert werden, dass alle Leute, die die Leistung erbringen, auch Zugang zu den entsprechenden Einrichtungen erhalten.

Ein wichtiger Punkt für mich ist auch die Verbesserung der Bedingungen in der Lehre. Obwohl ich eine Kantonsschule besucht habe, ist es für mich klar, dass ein zweigleisiges, gleichgestelltes, Bildungssystem der beste und erfolgreichste Weg ist. Doch es gibt viele Missstände was die Lehre betrifft, so sind Lernende oft unterbezahlt und müssen berufsfremde Arbeiten verrichten. Ich stehe für eine Aufwertung der Lehre ein, denn das fördert auch deren Attraktivität!

Kultur

Eine Gesellschaft ohne Kultur ist eine arme Gesellschaft. Deshalb stehe ich auch für Kulturförderung ein. Bis jetzt ist der Kanton Zürich schon in vielen Kulturangeboten finanziell involviert, doch genau diese Ausgaben stehen unter hartem Beschuss der Sparpolitik des heutigen, bürgerlich geprägten Kantonsrates. Ich würde mich für die Beibehaltung der Kulturausgaben einsetzten.

Auch ist neben grösseren Unterstützungen, wie zum Beispiel an das Opernhaus mit ca. 80 Millionen Franken, an kleinere Kulturprojekte zu denken. Es kann nicht sein, dass nur grosse Institutionen Geld bekommen und andere, vor allem auch aufstrebende Kunstprojekte, wegen Geldmangen nicht realisiert werden können.

Service Public

Für mich gehört das Angebot eines starken Service Publics zu den Grundaufgaben eines Kantons. Er trägt zu dazu bei, dass alle in unserem Kanton am öffentlichen Leben teilnehmen können. So gehört für mich ein ausgebauter ÖV, genauso wie eine öffentliche Gesundheitsversorgung zu den wichtigsten Aufgaben des Kantons. Doch immer wieder werden Beiträge an die Leistungen im Service Public gekürzt und nehmen darum auch ab. Mit der Ideologie „Privatisierung ist immer besser“ treibt der Kantons- aber vor allem auch der Regierungsrat Privatisierungen voran.

Vor allem in der Gesundheitsversorgung ist der Druck zur Privatisierung im Moment sehr gross. Die Kantonsspitäler Uster, Winterthur und Bülach sind auf dem Weg zur Privatisierung. Doch Privatisierungen führen immer zu Erhöhung der Preisen, schlechtere Grundversorgung durch Spezialisierungen und Abbau beim Personal.

Ich lehne darum solche Projekte konsequent ab und würde mich auch im Kantonsrat gegen sie einsetzen.

Zusätzlich stehe ich für einen ausgebauten öffentlichen Verkehr ein. Auch lehne ich einen Nachtzuschlag ab, die grosse Mehrheit der Leute, die den ÖV in der Nacht nützen sind junge Leute. Es ist asozial bei denen einen Zuschlag abzuknöpfen.

Allgemein stehe ich kritisch gegen immer höhere Gebühren auf den Gemeinden gegenüber. Es ist nicht einzusehen, weshalb eine alleinerziehende Mutter dreier Kinder mit einem Einkommen von 4000 Franken gleich viel für ihre Abfallsäcke oder die Ausweispapiere bezahlen muss, wie ein Single mit einem Einkommen von 20’000 Franken. Diese Abgaben müssen solidarisch getragen werden.